Abschreibungen

Abschreibung Immobilien

Wird der Immobilienbesitz aufgrund einer Erbschaft unentgeltlich übertragen, dann hat der Erbe oder Beschenkte die Möglichkeit die Abschreibung (AfA) vom Vorbesitzer zu übernehmen. Der neue Eigentümer darf demzufolge bei der Abschreibung der Immobilie in die Fußstapfen des Vorbesitzers treten. Wenn das übergebene Gebäude schon vollständig abgeschrieben ist oder die Absetzungsbeträge sehr gering sind, wäre eine gemischte Schenkung zu empfehlen.

Das Finanzamt geht immer von der Tatsache aus, dass sich jedes Gebäude mit den Jahren abnutzt. Aufgrund dessen ergibt sich jedes Jahr eine Wertminderung. Der Immobilienerwerber oder Besitzer hat deshalb die Möglichkeit die Anschaffungs- und oder Erstellungskosten abzuschreiben, also von der Steuer abzusetzen. Diese im Fachjargon Abschreibung genannte Methode heißt zudem auch Absetzung für Abnutzung (AfA).

Abschreibung Immobilien für Neu- und Altbauten

Die Immobilien Abschreibung ist seit geraumer Zeit für Neu- und Altbauten angeglichen: Die in früheren Zeiten übliche degressive AfA für Neubauten gibt es in der Form nicht mehr, sondern es ist nur noch möglich, die Immobilie linear abzuschreiben. Das das die Konsequenz, dass der abzuschreibende Satz über den ganzen Abschreibungszeitraum gleich hoch bleibt.

Abschreibung Immobilien bei Altbauten
Erwerber einer gebrauchten Immobilie können ihr Gebäude linear abschreiben. Das bedeutet sie können fünfzig Jahre lang jedes Jahr 2 % des Anschaffungsbetrages von der Steuer absetzen.

Einzige Ausnahme bilden Immobilien, die vor dem Jahr 1925 gebaut wurden, die werden mit einem Satz von 2,5 % vierzig Jahre lang abgeschrieben.

Abschreibung Immobilien bei Neubauten
Bei Neubauten kann die lineare Abschreibung angesetzt werden. Dies bedeutet, dass fünfzig Jahre lang in jedem Jahr 2 % der Erstellungskosten abgesetzt werden können.

Abschreibung Immobilien bei Gebäuden mit Denkmalschutz
Besonders Gebäude mit Denkmalschutz sind für das Steuer sparen mittels einer Abschreibung interessant. Die reinen Kosten für die Denkmalschutzmodernisierung dieser Gebäude können Kapitalanleger innerhalb von 8 Jahren mit jährlich 9 % und weitere 4 Jahre mit 7 % absetzen. Auch bei eigen genutzten Denkmal Immobilien kann ein Eigentümer profitieren und die hohen steuerlichen Abschreibungen, dies sind 10 Jahre pro Jahr 9 % der Sanierungskosten.

Abschreibung Immobilien für das Modernisieren
Anschaffungskosten müssen langfristig abgeschrieben werden. Abschreibungen bei Modernisierungskosten können dahingegen in einem ganz kurzen Zeitraum steuerlich abgesetzt werden. Sie werden gleichbleibend verteilt in etwa 2 bis 5 Jahren steuerlich geltend gemacht.

Eine AfA für ein unbebautes Grundstück gibt es nicht, dies ist auch logisch, denn eine Abnutzung findet nur beim Gebäude statt und nicht bei einem Grundstück. Ein Grundstück wäre auch nach einem Gebäudeabriss immer noch vorhanden und könnte neu bebaut oder verwertet werden.
Zudem gibt es für eigen genutztes Wohneigentum keine lineare Abschreibung. Die lineare Abschreibung für Gebäude gilt ausschließlich für vermietete Immobilien.

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