Abschreibungen

AfA Abschreibung

Die degressive AFA wird oft auch als Buchwert - AfA bezeichnet. Im Unterschied zur linearen AfA wird bei der degressiven Methode nur im 1. Jahr ein Betrag zur Abschreibung auf der Grundlage der Anschaffungskosten ermittelt. Die Abschreibungen der weiteren Jahre werden aus dem Restbuchwert des Anlagegutes ermittelt. Die laufenden Abschreibungsbeträge fallen also von Jahr zu Jahr, denn der Restbuchwert fällt schließlich auch kontinuierlich. Bei der degressiven AfA besteht zum Ende der Abschreibungsnutzung ein Restbuchwert in den Büchern.

AfA es gibt unterschiedliche  Abschreibungsmethoden

Die degressive AfA hat einige Vorzüge gegenüber der linearen Abschreibung. Einer davon, der zu nennen wäre ist die Abschreibungshöhe, denn sie ist in den ersten Nutzungsjahren sehr viel höher. Dies ist ganz besonders vorteilhaft bei Anlagegütern, bei denen durch verschiedene (wirtschaftliche + technische) Fortschritte in den ersten Jahren eine hohe Wertminderungen zu erwarten ist.

Beispiel einer degressiven Abschreibung

Es wird eine Wirtschaftsgut für 10.000 € angeschafft und dessen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt (eventuell lt. Tabelle) zum Beispiel zehn Jahre.

Im Abschreibungssatz der linearen Abschreibung ist ein Abschreibungssatz von 10 % vorgesehen. Um den Prozentanteil für die degressive AfA zu ermitteln, multipliziert man 10 % mal 2. Die degressive AfA Abschreibung wäre also bei einem prozentualen Abschreibungssatz von 20 %. Das Bundesfinanzministerium veröffentlicht regelmäßig AfA Tabellen, und für ausgewählte Wirtschaftszweige sogar Branchen spezifische AfA-Tabellen, die jeder einsehen und sich orientieren kann.

Lineare Abschreibung

Das meist genutzte Abschreibungsverfahren ist die gleichbleibende rechnerische Verteilung der Wertminderung auf die einzelnen Nutzungsjahre.

Beispiel: Ein Pkw wird mit der betriebsgewöhnlichen Dauer von 6 Jahren Nutzung, hieraus ergibt sich also 1/6tel, dies wären ca. 16,7 % des Anschaffungswertes, abgeschrieben. In jedem Wirtschaftsjahr sinkt der restliche buchhalterische Wert um genau diesen Betrag. Zu Ende des letzten Abschreibungsjahres liegt der Restbuchwert beim symbolischen Erinnerungsbuchwert von lediglich 1 €.

AfA Abschreibung die Arten

Jedes angeschaffte Gut verliert ganz selbstverständlich mit der Nutzungszeit an Wert. Diese Minderung findet nicht nur durch die Abnutzung sondern vor allem auch durch die rasante technische Fortentwicklung statt. Solche Wertminderungen können und müssen in der Buchführung natürlich erfasst werden. Dem Unternehmer und auch dem Privatmann bringt dies den Vorteil der Vermögensabschreibungen und einem hieraus resultierenden Steuervorteil. Bei Unternehmen ergibt dies noch den weiteren Aspekt, dass noch viele Jahre eine alte und nutzbare Maschine im buchhalterischen Anlagevermögen mit den ursprünglichen Anschaffungskosten verbleiben würde was natürlich rechtlich schon nicht geht.

Zur Erfassung dieser Wertminderung gibt es verschiedene Methoden:

Es entsteht jedoch immer eine Wertminderung durch die Abnutzung eines Anlagewertgegenstandes aus ganz unterschiedlichen Gründen.

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