Abschreibungen

Grunderwerbsteuer berechnen

Die Grunderwerbssteuer muss in Deutschland bezahlt werden beim Kauf eines Grundstücks. Hierbei ist es nur bei der Wertberechnung relevant, ob es sich um ein unbebautes oder bebautes Grundstück handelt. Berechnen muss man die entsprechende Höhe der Grunderwerbssteuer nach dem Wert, also dem Kaufpreis des unbebauten Grundstücks oder einer sonstigen Immobilie. Die Grunderwerbsteuer sollte nicht mit der Grundsteuer verwechselt werden, denn diese  ist eine Gemeindesteuer, die von den Gemeinden bzw. Städten erhoben wird und die jeder Eigentümer laufend zahlen muss. Wann die Grundsteuer eingezogen wird regelt in diesem Fall das Grundsteuergesetz.

Grunderwerbsteuer berechnen – die Grundlagen

Alle rechtlichen Bestimmungen zur Berechnung und Grundlage für die  Grunderwerbssteuer stehen im Grunderwerbsteuergesetz.

Für die Berechnung der Grunderwerbsteuer gilt als Bemessungsgrundlage grundsätzlich der Wert der Gegenleistung für die Immobilie. Dies ist in erster Linie der Kaufpreis es können jedoch auch vom Käufer übernommene Verpflichtungen nämlich Altschulden oder eventuelle Rentenzahlungen an den Verkäufer hinzukommen. Die Grunderwerbsteuer wird in Prozent von der Bemessungsgrundlage berechnet. Jedes Bundesland legt die Prozentsätze selbst fest. Die Steuerschuld entsteht grundsätzlich mit der Rechtskraft eines Erwerbsvorganges.

Die Richtwerte richten sich zusätzlich nach folgenden Tatbeständen

Erwerb - Ehegatte, Eltern, Kinder Enkelkinder Steuersatz: 2 %
Erwerb durch den Ehe- oder Lebenspartner bei einer Scheidung, Aufhebung oder Nichtigkeitserklärung der Ehe oder Lebenspartnerschaft Steuersatz: 2 %
Erwerb Dritter  Steuersatz: 3,5 %

Auf Grund des Erwerbs ergeht vom Finanzamt ein Grunderwerbsteuer - Bescheid.
Unbedenklichkeitsbescheinigung (§ 22 GrEStG)
Für die Erwerbseintragung in das Grundbuch stellt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Dies ist notwendig zur Eintragung ins Grundbuch.

Grunderwerbsteuer wann muss sie nicht bezahlt werden?

Ausgenommen von der Grunderwerbsteuerschuld sind folgende Fälle:

Auf den Kaupreis einer Immobilie fällt ein Steuersatz zur Berechnung der Grunderwerbssteuer an und zwar derzeit einheitlich 3,5%.

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