Abschreibungen

Sonderabschreibungen bei Denkmalumbauten

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Alte Bausubstanz soll erhalten werden und da die Besitzer deshalb mit zusätzlichen Vorschriften konfrontiert werden, hilft der Staat bei der Renovierung von denkmalgeschützten Gebäuden mit. Sonderabschreibung ist hier das Zauberwort und da sie bei denkmalgeschützten Immobilien noch in großem Umfang geltend gemacht werden kann, lohnt sich der Kauf von alter Bausubstanz in vielen Fällen doppelt. Steuerlich absetzbar sind vor allem die Baumaßnahmen zur Sanierung und Modernisierung von Gebäuden, die geringe Anschaffungskosten haben und auch Selbstnutzer können Steuererleichterungen in spürbarem Ausmaß in Anspruch nehmen. Vermieter profitieren aber ebenfalls von den steuerlichen Vorteilen, was denkmalgeschützte Gebäude auch als reine Geldanlage interessant macht.

Bis zu 90 % können als Sonderausgabe beim Denkmal angerechnet werden

§ 10f EStG sieht vor, dass Selbstnutzer zehn Jahre lang jeweils neun Prozent, also 90 gesamt, als Sonderausgabe steuerlich geltend machen können, wenn die Sanierungskosten von der Behörde anerkannt wurden. Die Denkmalschutzbehörde erteilt die Genehmigung über die Erforderlichkeit von Baumaßnahmen und die Denkmaleigenschaft eines Gebäudes und diese Bescheinigung ist für die Finanzämter bindend. Sonderabschreibung beim Umbau von Denkmälern erhalten aber nicht nur Selbstnutzer sondern auch Vermieter.

Zum Teil rechnen sich denkmalgeschützte Mietshäuser sogar, wenn die gesamte Finanzierung über Fremdkapital geleistet wurde. Vor dem Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie kann ein Einkommenssteuerrechner dabei helfen, die Vorteile mit genaueren Zahlen auszuschmücken und online gibt es hierzu einige Hilfeseiten. Da die steuerlichen Vorteile bei vielen früheren Steuersparmodellen aufgehoben wurden und lediglich bei Gebäuden mit Denkmalschutz noch eine erhöhte steuerliche Abschreibung möglich ist, sind Altbauten mit Denkmalcharakter inzwischen beliebte Kapitalanlagen.

Denkmalschutzbehörde muss dem Umbau zustimmen

Alle Sonderabschreibungen können allerdings nur anerkannt werden, wenn die Denkmalschutzbehörde dem Umbau zugestimmt hat, daher sollte der Besuch bei der Behörde in jedem Fall vor dem Kauf oder dem Beginn der Umbaumaßnahmen erfolgen.

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